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Die akustische Rauminstallation
von Johannes Kallendrusch und Martin Gunzenhauser empfängt
den Besucher mit grellem Lichtflackern und monoton, sonorem Grollen,
im ansonsten völlig dunklen Schauraum. Über dem, mitten
im Raum stehenden weißen Kubus schweben
scheinbar vier Plattenspieler, deren Nadeln, immerwährend kreisend,
den letzten Rillen der Platten,
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das weiße Rauschen
entlocken, und die an den Wänden angebrachten Radios dazu verführen,
in ihrem Puls zu tönen. Der Raum ist von jedem Besucher einzeln
zu betreten, was die ohnehin stark visuelle und akustische Wirkung
der Rauminstallation noch steigert. Der Besucher
ist allein mit seiner Wahrnehmung, wodurch diese konzentrierter wird, und sich
einzig auf das Raumgeschehen bezieht. Den Künstlern ist es ein Anliegen,
daß die Wahrnehmung der Besucher an Grenzen stößt und in nicht
geahnte und gewohnte Richtungen gelenkt wird. |
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