Vernissage: Kimia

Ungeachtet der vergangenen Schwierigkeiten präsentiert sich KIMIA nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft im SCHAURAUM des Provisorium e.V. in Nürtingen erstmals mit ihren Arbeiten in Deutschland. Mit dieser Ausstellung hat sie die Möglichkeit, Kunst und Botschaften in die Sichtbarkeit zu bringen, die bislang nur anonym im Projekt „Hidden Statement“ international rezipiert wurden.

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TV-Uni: Ich glotze, also bin ich.

// Vernissage: Montag, 06. Oktober 2025 / 19:00

Seit 1999 sammelt Karin Rehm Zitate aus Film und Fernsehen: Über 2000 Sätze, die unsere Gesellschaft, unsere Ängste und Sehnsüchte kommentieren, spiegeln und mitprägen. In dieser Ausstellung werden sie aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und in den neutralen White Cube des Ausstellungsraums übertragen. Was sagen uns diese Sätze heute? Können sie für sich selbst sprechen?

Im Zentrum steht das Archiv in seiner Gesamtheit – mit bis dato 2065 Zitaten. Parallel dazu entfaltet sich eine zweite Ebene: eine raumgreifende Installation aus 57 ausgewählten Zitaten, zu archetypischen Blöcken verdichtet. Diese »TV-Uni« entpuppt sich als eine Art »Notfallambulanz« auf dem Weg »vom Glotzen zum Gestalten«.

Diese konzeptuelle künstlerische Arbeit wird ergänzt durch weitere Positionen, die das Archivmaterial aufgreifen, in neue Formate übersetzen und aus unerwarteten Perspektiven hinterfragen.

Die Ausstellung lädt ein zum Stöbern, Entdecken und selbst Denken – zu einer Reflexion über die Macht von Worten und der Bilder in unseren Köpfen.

Fernsehen als Lehrmeister? Diese Ausstellung stellt die Frage neu. Sie ist eine Einladung, vom passiven »Glotzen« auf all unseren Bildschirmen in ein aktives »Studieren« zu wechseln – eine Aufforderung, vorgefundene Denkanstöße in eigenes Denken zu verwandeln.

Die Künstlerin und Kunsttherapeutin Karin Rehm lebt und arbeitet in Nürtingen. Geprägt von ihrer Arbeit in kollaborativen Formaten – als Mitbegründerin von »Begleitbüro SOUP«, »Schattenwald« und »Loch 21« – erforscht sie urbane Räume und gesellschaftliche Narrative. Ihr künstlerisches Handeln ist geprägt durch die Verknüpfung von Gesellschaft, Medien, Umwelt und Therapie in einem künstlerisch-kommunikativen Prozess, der mögliche Zukünfte entwirft.

Öffnungszeiten:

06. – 30.10.2025, donnerstags im Rahmen des Barbetriebs bzw. nach Absprache

Das Archiv steht im Rahmen der Ausstellung für Forschung und eigene Projekte offen.

SYMBIOSEN

// Vernissage: Donnerstag, 24. Juli 2025 / 19:00

SYMBIOSEN

Grammatik: Substantiv (Femininum) 
Bedeutung: Biologie; »dauerndes Zusammenleben von zwei verschiedenartigen Lebewesen zum beiderseitigen Nutzen« (DWSD)
Etymologie: Symbiose f. »dauerndes Zusammenleben artverschiedener, einander angepaßter Organismen zu gegenseitigem Nutzen« (DWSD)

In unserer Semesteraustellung »Symbiosen« präsentieren wir, was uns verbindet, was uns inspiriert und wie wir innerhalb von vier Semestern als Künstlerinnen herangewachsen sind. 

Es erwarten euch Fotografien, Filme, Performances und Installationen über die Dinge, die uns berühren, die wir hinterfragen oder einfach schön finden.

Koop 1: Maja Loser / Noelle Schöck / Lena Lemmle

Ich seh‘ das anders.

Was ist Wahrheit, wenn jeder etwas anderes sieht?
Ich seh‘ das anders.
Ich bin Projektion. Wunsch. Angst. Interpretation.
Es gibt keine Wahrheit. 
Wahrheit ist ein Lichtstrahl, der auf mich trifft – und sich in tausend Richtungen bricht.
Ich bin nicht eins. Ich bin viele.

Unsere Installation mit Spiegeln und Projektionen soll genau das veranschaulichen:
Unterschiedliche Blicke, die alle eine andere Wahrheit in sich tragen. 
Doch welche Wahrheit siehst Du?

Koop 2: Tabea Hankings-Evans / Sophia Hankings-Evans

»Bailar con el VIENTO« – eine Spurensuche

Was bedeutet es heute, Mutter zu sein? Wie fühlt es sich an, in der Rolle der »alleinerziehenden Mutter« zu stehen? So wie Tabea es war. 
Welche Hürden begegnen Müttern oder Eltern in der heutigen Gesellschaft?
Die Videoarbeit stellt Fragen, die sich nicht eindeutig beantworten lassen: Mit welchen inneren und äußeren Konflikten, mit welchen Erwartungen und Anforderungen sehen sich Mütter täglich konfrontiert?
Tanz als Ressource – als Ausdrucksform, Überlebensstrategie, Widerstand und Verbindung zum Selbst – wird dabei zum bewegten Echo der Erfahrungen.

Koop 3: Talia Özdemir / Sophia Predan

Choking on Flowers
Eine Videoarbeit über das Erinnern 

Kennst du das, wenn dich längst Vergangenes einfach nicht loslässt? 
Erinnerungen werden zum stetigen Begleiter: Stumm, körperlos, vergänglich wie eine verwelkende Blume. 
Sie können einen berühren, begleiten und mitunter verfolgen. Man muss einen Umgang mit ihnen finden: Eine Balance zwischen Nähe und Distanz, zwischen Ablehnung und Akzeptanz.

Solo: Lilli Stelzer

Schreien ohne Laute

Ein Kurzfilm über digitale Übergriffigkeit:. Scham. Angst. Wut. Hilflosigkeit. Aushalten. Überforderung. Stille.
Ein Kurzfilm über Momente, in denen die Stimme versagt – und die Stille laut wird:

Kennst du dieses Gefühl, wenn du schreist und niemand hört zu?

Koop 4: Margarete Zuk / Theresa Klinkmann

places of estrangement

Die Videoinstallation »places of estrangement« geht der Frage nach, an welchen öffentlichen Orten wir uns anonym, passiv oder ausgeschlossen erleben und wo Begegnung und Teilhabe stattfinden kann. Zwischen Betonfassaden, Konsumzonen und funktionalen Durchgangsräumen entsteht ein Versuch der Annäherung: Berührung trifft auf kalte Architektur und Körper setzen Impulse in scheinbar unberührbaren Umgebungen. Betrachter*innen sind eingeladen, gewohnte Wahrnehmungsmuster zu hinterfragen und ihre eigene Position im Raum zu erkunden.

Koop 5: Simone Berndorfer / Lotte Breuker / Klara Dicke

Lass mich los / Halt mich fest

In unserem Werk verschmelzen Fotografie, Film und Collage. Zwischen Haut und Gefühl, Oberfläche und Tiefe erkunden wir, wie Berührung wirkt – körperlich, emotional, flüchtig oder bleibend. Die Arbeiten öffnen Räume für Intimität, Irritation und Sehnsucht. Sie zeigen Fragmente von Begegnungen, Reaktionen und Empfindungen und laden ein, genauer hinzuschauen und nachzuspüren: Wie berühre ich und wie will ich berührt werden?

Öffnungszeiten:

24. Juli 2025 // 19 h bis 22 h

KTM

// Vernissage: Donnerstag, 10. Juli 2025 / 17:45

Vom 10. bis 20. Juli 2025 zeigen 13 Studierende des Masterstudiengangs Kunsttherapie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. In einer gemeinsamen Ausstellung unter dem Titel »die 13 Fragezeichen« stellen die Studierenden im SCHAURAUM des Provisoriums und im Forum Türk in Nürtingen ihre Werke aus.

Gezeigt werden künstlerische Arbeiten, die in individuellen, forschenden Prozessen entstanden sind. In der Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und forschenden Denkens eröffnet die Ausstellung Räume des Betrachtens, Fragens und Erlebens.

Die Studierenden des Masterstudiengangs Kunsttherapie laden Sie herzlich zur Vernissage am Donnerstag, den 10. Juli 2025 um 17:45 Uhr ein. Der Abend beginnt im Provisorium und wird anschließend durch eine zweite Eröffnung im Forum Türk ergänzt, an die sich eine Tanzveranstaltung im Rahmen von »La Guinguette du Neckar« im Hölderlingarten anschließt.

Künstler*innen:

HANAA ABDELLA // JOHANNA HAACKMANN // SARAH HAGL // MICHELLE HESS // FRANZISKA HEUER // JOHANNA KARUS // KATHARINA MICHEL // NADJA REKER // DELIA REU // MARIE BINNI ZÁ ROYAL // KERSTIN SCHRÖDER // KATHRIN THUMM // CHAEEUN SHIN

Öffnungszeiten:

10. bis 20. Juli 2025

// Donnerstag und Freitag: 17 h bis 20 h

// Samstag und Sonntag: 11 h bis 18 h

Vernissage: Maria Grazia Sacchitelli

In ihrer neuen Rauminstallation setzt sich Maria Grazia Sacchitelli mit dem vielschichtigen und ambivalenten Thema Wasser auseinander.
Mit uanterschiedlichen Mitteln und Methoden, löst sie es aus vorgegebenen Strukturen und Sinnzusammenhängen, nutzt Materialien wie Millimeter- und Verpackungspapier, Schmuckketten und Fliegenfischerhaken in Kombination mit der traditionellen japanischen Suminagashi-Technik und glänzenden Perlen aus Blattmetall. Die Ausgangsmaterialien treten in Beziehung zueinander und eröffnen Assoziationsräume, die den gewohnten Blick auf die Dinge in Frage stellen. Ambivalenzen und Widersprüche werden subtil hervorgehoben.

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Vernissage: Karin Rehm – TV-Uni: ich glotze, also bin ich.

„TV-Uni: ich glotze, also bin ich. Ein Archiv der Worte. Ein Raum für innere Bilder.“

Seit 1999 sammelt Karin Rehm Zitate aus Film und Fernsehen: Über 2000 Sätze, die unsere Gesellschaft, unsere Ängste und Sehnsüchte kommentieren, spiegeln und mitprägen. In dieser Ausstellung werden sie aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und in den neutralen White Cube des Ausstellungsraums übertragen. Was sagen uns diese Sätze heute? Können sie für sich selbst sprechen?

Im Zentrum steht das Archiv in seiner Gesamtheit – mit bis dato 2065 Zitaten. Parallel dazu entfaltet sich eine zweite Ebene: eine raumgreifende Installation aus 57 ausgewählten Zitaten, zu archetypischen Blöcken verdichtet. Diese »TV-Uni« entpuppt sich als eine Art »Notfallambulanz« auf dem Weg »vom Glotzen zum Gestalten«.

Diese konzeptuelle künstlerische Arbeit wird ergänzt durch weitere Positionen, die das Archivmaterial aufgreifen, in neue Formate übersetzen und aus unerwarteten Perspektiven hinterfragen.

Die Ausstellung lädt ein zum Stöbern, Entdecken und selbst Denken – zu einer Reflexion über die Macht von Worten und der Bilder in unseren Köpfen.

Fernsehen als Lehrmeister? Diese Ausstellung stellt die Frage neu. Sie ist eine Einladung, vom passiven »Glotzen« auf all unseren Bildschirmen in ein aktives »Studieren« zu wechseln – eine Aufforderung, vorgefundene Denkanstöße in eigenes Denken zu verwandeln.

Die Künstlerin und Kunsttherapeutin Karin Rehm lebt und arbeitet in Nürtingen. Geprägt von ihrer Arbeit in kollaborativen Formaten – als Mitbegründerin von »Begleitbüro SOUP«, »Schattenwald« und »Loch 21« – erforscht sie urbane Räume und gesellschaftliche Narrative. Ihr künstlerisches Handeln ist geprägt durch die Verknüpfung von Gesellschaft, Medien, Umwelt und Therapie in einem künstlerisch-kommunikativen Prozess, der mögliche Zukünfte entwirft. (https://www.provisorium-nt.de/ausstellungen/karinrehm/)




Öffnungszeiten:

// 06. – 30.10.2025
// donnerstags im Rahmen des Barbetriebs bzw. nach Absprache.

 

Maria Grazia Sacchitelli

// Vernissage: Mi, 07. Mai 2025 / 19:00

In ihrer neuen Rauminstallation setzt sich Maria Grazia Sacchitelli mit dem vielschichtigen und ambivalenten Thema Wasser auseinander. 
Mit unterschiedlichen Mitteln und Methoden, löst sie es aus vorgegebenen Strukturen und Sinnzusammenhängen, nutzt Materialien wie Millimeter- und Verpackungspapier, Schmuckketten und Fliegenfischerhaken in Kombination mit der traditionellen japanischen Suminagashi-Technik und glänzenden Perlen aus Blattmetall. Die Ausgangsmaterialien treten in Beziehung zueinander und eröffnen Assoziationsräume, die den gewohnten Blick auf die Dinge in Frage stellen. Ambivalenzen und Widersprüche werden subtil hervorgehoben. 

Bei der Suche nach ihren Themen, die meistens eine zeitlich ausgedehnte Auseinandersetzung bedeuten und zu Werkgruppen zusammenwachsen, geht Sacchitelli intuitiv vor und begibt sich auf unbekanntes Terrain. 
Das Material als solches, sein Kontext, seine Verfasstheit und das ihm innewohnende Potential zur Konstruktion und Metamorphose nimmt einen besonderen Stellenwert ein.

Zu den Internetauftritten von Maria Grazia Sacchitelli:
www.maria-grazia-sacchitelli.de
www.instagram.com/sacchitelli_art